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Belarus -
Radio Minsk Kontakt
Sendeplan der
deutschen Sendungen
Radio Belarus hat im Winter 2010/11 folgenden Gesamtsendeplan in Deutsch: 07.00-09.00: 6005 (Wiederholung des Vortagsprogramms aus Kall in Deutschland) 19.00-20.00: 6155 7360 7390 (1170) Uhr Weltzeit (+1=MEZ) Frequenz (Sender)
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Vier Jahrzehnte
Auslandsdienst
Radio Minsk ist Teil des staatlichen Rundfunks
von Belarus, der seit 1925 sendet. Der Auslandsdienst Radyjostantsiya Belarus
wurde 1962 gegründet und sendete aufgrund seines begrenzten Programmauftrags
im Rahmen der sowjetischen Auslandsdienste fast ausschließlich in
Belorussisch für Emigranten. Trotzdem gab es auch vereinzelt Beiträge
in Englisch und anderen Sprachen.
Die beiden wichtigsten Wendemarken der
jüngeren belorussischen Geschichte sind die Katastrophe des Kernreaktors
von Tschernobyl 1986 und die Auflösung der Sowjetunion 1990. Nach
diesen Daten konnte auch für die anderen Europäer die Welt nicht
mehr so sein wie davor.

Tschernobyl
Ab 1986 fiel den deutschen Sendungen von
Radio Minsk eine neue Rolle zu, die sie nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl
auch der Spenden- und Hilfswerbung für die Opfer dienen. 70 Prozent
der radioaktiven Niederschläge gingen damals auf Belarus nieder. Interessanterweise
wurde noch lange nach dem Ende der Sowjetzeit die alte Sprachregelung benutzt
und die Atomkatastrophe als »Havarie« bezeichnet. Dass solche
Sprachregelungen fortwirkten, hängt auch damit zusammen, dass der
belorussische Rundfunk immer noch im Griff der Mächtigen ist.
Das Ende der Sowjetunion
Bis zum Zerfall der Sowjetunion 1990 war
Radio Minsk nur eine kleine Stimme im Rahmen der sowjetischen Auslandsdienste.
Danach spiegelte er die schwierige Entwicklung des Landes zwischen westlicher
Demokratie und alter Diktatur. Jürgen Eberhard: »Seit 1994 untersteht
unser Sender dem Präsidenten der Republik Belarus Alexander Lukaschenko.
Auch als staatlicher Sender bemüht sich Radio Minsk um ausgewogene
vielseitige Informationen über Vergangenheit und Gegenwart von Belarus.«
Die in der Sowjetzeit nachrangige Rolle
spiegelte sich auch der Sendernutzung. Radio Minsk benutzte Kurzwellensender
in Belarus und Ukraine, nicht aber zum Beispiel die starke Mittelwelle
1170 kHz. Sie garantierte in weiten Teilen Mitteleuropas guten Empfang
garantierte, hatte aber dem Auslandsdienst von Radio Moskau zu dienen.
Erst ab März 1993 konnte Radio Minsk die Mittelwelle nutzen, deren
Bedeutung zugenommen hat. Die Nutzung ukrainischer Kurzwellensender ging
im Dezember 1997 zu Ende. Man fand in Minsk, dass die ukrainischen Sender
gemessen an den Empfangsergebnissen zu teuer wurden.
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Am 14. Mai 2003 hat Gründungsmitarbeiter Jürgen Eberhardt die deutsche Redaktion von Radio Minsk verlassen. Er war seit 1984 frei und ab 1990 mit Zeitverträgen bei der Belteleradiocompany tätig gewesen. Die deutschen Sendungen wurden jetzt von Elena Choroschewitsch (Bild) und Julia Sadowskaja betreut. |
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Dr. Hansjörg Biener 0102
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