| Religiösen Sendungen hört man oft die Herkunft nicht an. Noch mehr als bei der Morgenfeier oder Andacht im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gilt das dort, wo religiöse Anbieter Sendezeit kaufen oder eigene Sender und Programme aufbauen. Nicht jeder katholische Anbieter ist auch die Stimme der römisch-katholischen Amtskirche. Noch weniger gilt bei protestantischen Radio- und Fernsehsendungen, dass sie mit einer traditionellen evangelischen Volks- oder Freikirche verbunden sind. Diese Internetseiten sollen zu ein wenig mehr Klarheit führen. Für regelmäßige Informationen über die Senderszene gibt es »Medien aktuell: Kirche im Rundfunk«. | -![]() |
| Kontakt
ICR e.V. radio horeb Postfach 1165, DE-87501 Immenstadt info @ horeb.org - www.horeb.org Sendeplan
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Kontakt
Radio Horeb München, Postfach 15 14 04, 80048 München. Sendeplan
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| Bayern war 1984
einer der Vorreiter bei der Öffnung der deutschen Rundfunklandschaft
für Privatfunk. Dabei setzte man auf eine Kombination von landesweiten
und regional-lokalen Privatsendern. In der Regel kamen hier kommerzielle
Anbieter zum Zug, in den Großstädten bekamen aber auch christliche
Anbieter begrenzte Sendezeitkontingente. 1986 bekam beispielsweise die
1978 von Siegfried Dobretsberger gegründete Internationale Christliche
Rundfunkgemeinschaft Sendezeiten auf der UKW-Frequenz München 89,0
MHz.
In den neunziger Jahren arbeitete im Allgäu auch Anton Lässer am Projekt eines katholischen Senders. Der Unternehmensberater und spätere Priesteramtskandidat hatte sich das italienische Radio Maria zum Vorbild genommen und wollte ein katholisches Vollprogramm mit spirituellen Akzenten aufbauen. 1994 wurde es unter die Fittiche der Internationalen Christlichen Rundfunkgemeinschaft genommen, deren Leitung der 77-jährige Dobretsberger krankheitsbedingt umgekehrt in die Hände von Lässer legte. Binnen kurzem wurde in Balderschwang ein sendebereites Studio errichtet, das auch die Produktion von Radio Neues Europa übernahm. Im Mai 1994 stellte die ICR bei der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien den Antrag für eine Satellitenlizenz. Mit dem 1. September 1995 versetzte der zuständige katholische Bischof, Viktor Dammertz von Augsburg, den damals 36-jährigen Priester Richard Kocher nach Balderschwang. Neben der Gemeindetätigkeit sollte er auch die Leitung der Internationalen Christlichen Rundfunkgemeinschaft übernehmen. Ursprünglich sollte der deutsche Sender Radio Maria International heißen. Den Namen hatte sich jedoch schon das umstrittene katholische Zentrum Marienfried bei Neu Ulm gesichert. Um Auseinandersetzungen über die Namensrechte und die ständige Distanzierung von Marienfried zu vermeiden, wurde der Name Horeb gewählt. Von Tadeusz Rydzyk, dem Gründer des polnischen Radio Maryja, das schließlich immer mehr zur Stimme eines autoritären Katholizismus wurde, trennte man sich erst 2002. Dieser war weit vor Kochers Zeit Mitglied in der Internationalen Christlichen Rundfunkgemeinschaft geworden. |
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1996
Sendebeginn von Radio Horeb auf Satellit
Am 8. Dezember 1996 nahm
Radio Horeb seine Sendungen im Astra-Satellitensystem auf. Zunächst
sendete man nur sechs Stunden am Vormittag und übernahm sonntags das
Programm von Radio Neues Europa, doch wurde der Sendetag zügig aufgebaut.
In den Anfangsjahren war ein geregelter Sendebetrieb nur durch die Unterstützung
dieser Solidargemeinschaft insbesondere durch Radio Maria Italien, möglich.
Seit einigen Jahren steht Radio Horeb allerdings finanziell auf eigenen
Beinen und kann als Mitglied der Radio-Maria-Weltfamilie von 48 Sendestationen
finanziell schlechter gestellte "Geschwister" unterstützen.
Seit vielen Jahren wird auch das deutsche Programm von Radio Vatikan übernommen. Dessen Redaktionsleiter Pater Eberhard von Gemmingen SJ hat sich auch immer wieder lobend über das Projekt geäußert, wenngleich sein Herz doch wohl noch mehr für ein journalistischer ausgerichtetes katholische Satellitenprogramm wie Radio Campanile schlug.
Seit 2001 beteiligen sich immer mehr ehrenamtliche Mitarbeitende am Studiobetrieb. Gut 20 Horeb-Freunde sorgen mittlerweile für Kontinuität in der Programmbegleitung und am Mikrophon.
Vergebliches
Frequenzgesuch in Berlin
Der Programmverantwortliche
Pfr. Richard Kocher beklagt im Freundesbrief April 2003, dass man in Berlin
abgewiesen wurde, während Radioangebote für Homosexuelle und
ausländische Anbieter zum Zuge kommen.
In einem Gastkommentar fragt
Gabi Verbeek von Radio Vatikan, ob es sich bei der Klage über den
allgemeinen Werteverfall nicht bloß um Wortgeklingel handele: „Vielleicht
ist es müßig, an dieser Stelle zum wiederholten Mal den allseits
bejammerten Werteverlust ins Feld zu führen, denn die Erkenntnis darüber
ist ja inzwischen bis in alle Regierungsebenen durchgedrungen. Oder doch
nicht? Schließlich geht es dabei um mehr als um das psychische Wohlbefinden
eines Volkes - es geht um das Uberdauern der Fundamente, auf denen es steht.
Ist das demokratische System doch faktisch zunächst nichts weiter
als ein Gerüst aus Gesetzestexten, deren Buchstaben verblassen, wenn
in den Bürgern nicht der tiefere Sinn des Ganzen lebendig ist. Diese
innere Vitalität aber kann der zu Neutralität verpflichtete Staat
sich nicht selbst verschreiben. Er kann nur die Quellen frei halten. Fragen
wir uns doch mal, was solche Werte und Haltungen sind: Demokratie ohne
die Keimzelle Familie? Ohne das Engagement von Bürgern, die ihr Leben
als Gabe und Verantwortung erkennen? Ohne die Hinwendung der Stärkeren
und Bevorzugten zu denen, denen ihr Schicksal weniger Rüstzeug zum
Überleben mitgegeben hat? Ohne das Verständnis von der Unantastbarkeit
des menschlichen Lebens, das auf einen unverfügbaren Willen hingeordnet
ist? ... Das alles sind vielleicht keine christlichen Patente. Aber wenn
man die Grundgedanken des Abendlandes nüchtern betrachtet, wird man
wohl feststellen müssen, dass es im Wesentlichen das Menschen- und
Weltbild des Christentums ist, welches die westliche Demokratie geprägt
hat. Dem Staat sollte es daher nicht gleichgültig sein, wenn diese
eher stille Botschaft im lärmenden Stimmengewirr unterzugehen droht.
Vor der Frequenzvergabe in München haben die Hörer von Radio
Horeb somit das Recht, an die Verantwortlichen die Frage zu stellen, was
ihnen im allgemeinen Gejammer um Werte- und Orientierungslosigkeit der
Beitrag der Christen für das Gemeinwesen wert ist: mehr als ab und
zu ein Radiobeitrag unter vielen im bunt zusammen gewürfelten Medienspektakel?
Oder ob sie unter dem Gewändchen der Toleranz eine strukturelle Identitätskrise
zu verbergen gedenken.
Eine Gesellschaft ist mehr
als ein Flickenteppich einzelner Gesellschaftssplitter. Noch immer ist
die Mehrheit der bayerischen Bevölkerung christlich-katholischer Konfession.
Zudem ist das Interesse an religiösen Themen, in den letzten Jahren
stetig gewachsen. Wäre es nicht an der Zeit, der katholischen Mehrheit
ein Vollprogramm zuzugestehen, aus dem sie nicht nur Nahrung für ihr
geistliches Leben schöpfen kann, sondern das sie auch - wie im Fall
Radio Horeb - selbst mit prägt und gestaltet? Fehlt der Wille, der
Basis unserer Gesellschaft einen optimalen Gestaltungsraum zuzugestehen,
wird man eines Tages zusehen müssen, wie auch den Minderheiten der
Boden wegbricht, auf dem das Gesamtgefüge steht. Eine christliche
Stimme in der modernen deutschen Medienlandschaft ist überfällig.
Die Münchner haben nun die Chance, hier für das gesamte Bundesgebiet
die Richtung vorzugeben.“
2003
Frequenzgesuch in München
2003 bewarb sich Radio Horeb,
das bereits stundenweise in München auf UKW zu hören war, um
die frei gewordene Frequenz 92,4 MHz. Die Frequenz war am 26. März
2003 von der Bayerischen Landesmedienzentrale ausgeschrieben worden, nachdem
das FAZ Business Radio seinen Betrieb wieder eingestellt hatte.
Bis 31. Oktober 2002 wurde
auf 92,4 MHz neben Radio Lora, Radio Feierwerk und den Spartenangeboten
von Christliches Fernsehen e.V. und Net.FM GmbH das FAZ Business Radio
ausgestrahlt. Nachdem das FAZ Business Radio den Sendebetrieb aus wirtschaftlichen
Gründen eingestellt hatte, wurde bis zu einer Neuorganisation das
Programmangebot M94,5 des AFK Hörfunk München e.V. aufgeschaltet.
Eine Neuausschreibung der Sendezeit des FAZ Business Radio erfolgte am
17. April 2003. Auf die Ausschreibung gingen insgesamt 18 Bewerbungen ein.
2004
Senderecht in München
Am 27. Mai 2004 vergab der
Medienrat der Bayerischen Landesanstalt für neue Medien die Münchener
UKW-Frequenz weitgehend an Radio Horeb. Mit seiner Entscheidung folgte
der Medienrat einer Empfehlung des Hörfunkausschusses. Die Verantwortlichen
von Radio Horeb würdigten die Entscheidung als historisch: Damit
kann zum ersten Mal in der deutschen Rundfunkgeschichte ein katholischer
Privatsender sein Programm täglich über UKW ausstrahlen. Auf
der neuen Frequenz erreicht der katholisch orientierte, jedoch nicht von
der Amtskirche finanzierte Sender im Großraum München rund zwei
Millionen potentieller Hörer und Hörerinnen.
Der Medienrat entschied
zugleich, dass in die Genehmigung ein ausdrücklicher Hinweis auf die
gesetzliche Verpflichtung zur Einhaltung der Programmgrundsätze aufzunehmen
ist. Danach hat der Sender insbesondere auch dafür zu sorgen, dass
im Fall von Drittäußerungen im Programm zum Beispiel bei
Studiogästen und bei Hörerbeteiligung die anerkannten journalistischen
Grundsätze beachtet werden. Hintergrund hierfür sind Höreranrufe
mit rassistischen Äußerungen, die Radio Horeb in der Vergangenheit
unwidersprochen ausgestrahlt haben soll.
Radio Horeb sollte auf 92,4
MHz künftig Mo-Fr 00.00-16.00 Uhr, Sa 00.00-06.00 Uhr sowie So 00.00-06.00
Uhr und 10.00-18.30 Uhr zu hören sein. Den weiteren Nutzern dieser
Frequenz wurden folgende Sendezeiten zugewiesen: Anbietergemeinschaft Lora
München (http://home.link-m.de/lora) (Sendebeginn: 08.10.1993): Mo-Sa
18.00-24.00 Uhr (bisher täglich 19.00-24.00 Uhr), Feierwerk München
(http://www.feierwerk.de) (18.04.1993): Mo-Fr 17.00-18.00 Uhr, Sa 06.00-18.00
Uhr, So 07.00-09.00 und 21.00-24.00 Uhr (bisher Samstag und Sonntag 8.00-19.00
Uhr, bis 12.00 Uhr Kinderprogramm, danach Jugendprogramm); Christliches
Fernsehen: Mo-Fr 16.00-17.00 Uhr, So 06.00-07.00 und 09.00-10.00 Uhr; Net.FM
(http://www.net-fm.de): So 18.30-21.00 Uhr.
Radio Horeb war in München
bisher von Sonntag 03.00 Uhr bis Montag 05.00 Uhr sowie an christlichen
Feiertagen von 06.00 bis 12.00 oder 24.00 Uhr auf 89,0 MHz zu hören.
Diese Frequenz wird in Zukunft wohl dem bisherigen Mitnutzer Radio 2Day
ganz zur Verfügung stehen.
(Pressemitteilung www.blm.de/aktuell/presse/pm_04/200431.htm
der BLM 31-2004 vom 27.05.2004; von Dr. Hansjörg Biener ergänzt)
2004
Radio Horeb nun auf 92,4 MHz
Der katholische Radiosender
Radio Horeb wechselte am 15. Oktober 2004 in München von der UKW-Frequenz
89,0 auf 92,4 MHz. Hier sendet man künftig montags bis freitags 0.00-16.00
Uhr, samstags 0.00-6.00 Uhr und sonntags 0.00-7.00, 10.00-13.00 und 14.00-18.30
Uhr. In der Regel wird das Satellitenprogramm ausgestrahlt, doch werden
Paul Hasel, Gabi Verbeek und Ulrich Schwab montags-freitags 7.00-9.00 und
12.15-14.00 Uhr ein eigenes Lokalprogramm gestalten. Für dieses Programm
wurde in München ein zusätzliches Studio errichtet.
Mit einem speziellen Werbeblatt,
dass ab Januar 2005 im Großraum München verteilt werden soll,
will Radio Horeb seine tatsächliche Reichweite vergrößern.
Die katholische Radiostation hat 2004 den Großteil der Sendezeit
auf der UKW-Frequenz 92,4 MHz zugesprochen bekommen. In der Regel wird
das Satellitenprogramm ausgestrahlt, doch gibt es folgende Lokalprogramme:
montags bis freitags 7.00-9.00 Uhr Guten Morgen München, 12.15-14.00
Uhr München-Streiflicht und Talk- und Musiksendung für München.,
sonntags 11.00-12.00 Uhr Matinee und 15.15-16.00 Uhr Schönen Sonntag
München.
2006 Radio Horeb zehn
Jahre auf Sendung
Am 8. Dezember 2006 feierte
Radio Horeb zehn Jahre auf Sendung. Ursprünglich sendete man nur über
Satellit. Mittlerweile ist der private Verkündigungssender in 40 Prozent
der deutschen Kabelnetze zu hören und über viele Stunden des
Tages auf einer UKW-Frequenz in München, die man sich allerdings mit
anderen Anbietern teilt. Seit dem Grußwort von Martin Gebrande, dem
Geschäftsführer der Bayerischen Landeszentrale für neue
Medien macht man sich auch Hoffnungen auf eine UKW-Stützfrequenz am
Heimatort Baldeschwang im Allgäu.
Programmdirektor Pfarrer
Richard Kocher (47) kündigte für die kommenden Jahre mehr Live-Übertragungen
von liturgischen Feiern an. Dafür sollen bundesweit rund 80 Gruppen
von jeweils bis zu vier Ehrenamtlichen aufgebaut werden. Die Hörer
schätzten besonders Gottedienstübertragungen und Beiträge,
“in denen Menschen Zeugnis ablegen”. Der allein aus Spenden finanzierte
Etat des Senders, der 25 Voll- und fünf Teilzeitkräfte beschäftigt,
beläuft sich auf zwei Millionen Euro pro Jahr.
Grußwort des Bischofs
von Augsburg, Dr. Walter Mixa, anlässlich des 10. Geburtstages von
Radio Horeb am 8. Dezember 2006
Radio Horeb und seine Mitarbeiter
feiern in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen. Seit dieser Zeit stehen
Sie in einem besonderen Dienst der Verkündigung mit eigenem Profil
und unverwechselbarem Charakter. Glaubenswissen und Gebet sind die beiden
tragenden Pfeiler und so haben Sie sich durch theologisch fundierte und
spirituell anspruchsvolle Beiträge zu Recht eine reiche Zuhörerschaft
und großes Ansehen erworben.
Radio Horeb huldigt nicht
dem Zeitgeist sondern hat sich dem sentire cum ecclesia verpflichtet lässt
die authentische Lehre der Kirche zu Wort kommen. Dies ist kein einfaches
Unterfangen in einer gesellschaftlichen Epoche, in der auch die Wahrheit
oftmals dem Diktat des Subjektivismus und des Relativismus unterworfen
wird. Die so gewonnene radikale Autonomie des Subjekts, die eine Forderung
der nachaufklärerischen Kultur geworden ist hat allerdings wenig mit
wahrer Freiheit zu tun. Der von Gott losgelöste Mensch bleibt - nur
auf sich selbst gestellt - ein einsames Wesen. Hier bietet der Sender ein
emst zu nehmendes und umfassendes Gegengewicht und dient so der Liebe zu
Christus und zur Kirche und gibt den Menschen Orientierung im Glauben und
Trost im Leben.
Radio Horeb handelt ganz
im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils, das im Dekret über die
sozialen Kommunikationsmittel, "lnter mirifica", fordert: "Gute Rundfunk-
und Fernsehsendungen sind zu unterstützen, vor allem jene, die für
die Familie wertvoll sind. Katholische Sendungen, welche Hörer und
Zuschauer am Leben der Kirche teilnehmen lassen und mit religiösen
Wahrheiten vertraut machen, sind besonders zu fördern." (IM 14)
Für diesen wichtigen
Dienst danke ich Radio Horeb und allen seinen Mitarbeitern von Herzen und
wünsche Ihnen weiterhin alles erdenklich Gute und den reichen Segen
Gottes!
Mit herzlichen Grüßen,
Ihr Dr. Walter Mixa, Bischof
von Augsburg
Stefan Neubacher - Vom
Superstar auf den Gipfel
Weit mehr als 60 Prozent
der Hörer und Hörerinnen von Radio Horeb sind durch Empfehlungen
anderer auf den Sender aufmerksam geworden. Dies berichtet Stefan Neubacher,
seit Januar 2005 zuständig für die Leitung der Abteilung Marketing/PR
bei Radio Horeb, im Programmheft August 2006.
Zu seinem persönlichen
Weg zum Sender berichtet der 26 Jährige: „Nach meinem Studium der
internationalen Betriebswirtschaftslehre im Jahr 2003 stand für mich
fest, dass ich noch nicht bereit für ein ‚normales’ Berufsleben war.
Also versuchte ich mein Glück bei der RTL Castingshow ‚Deutschland
sucht den Superstar’. Nach einer fünfmonatigen Auswahlprozedur endlich
unter den letzten 20 Bewerbern von ursprünglich 20.000 Teilnehmern
angekommen, wähnte ich mich der Erfüllung meines Traumes vom
schnellen Erfolg ganz nahe. Ich sah mich schon auf Platz 1 der Hitparaden
und Verkaufscharts. Allerdings kam alles anders. Ich hatte einen schlechten
Tag und schied aus. Meine ganze Planung wurde auf einen Schlag über
den Haufen geworfen und der Traum war ausgeträumt, bevor er richtig
begonnen hatte. Enttäuscht, wütend und wenig motiviert begann
ich mich auf herkömmliche Jobs zu bewerben, allerdings ohne Erfolg.
Damals wusste ich nicht, wie es weitergehen sollte. Da ich gerade nichts
Besseres zu tun hatte, machte ich eine Wallfahrt nach Medjugorje. Vielleicht
erhoffte ich mir ein Zeichen, wie es weitergehen sollte. Diese Entscheidung
gab meinem Leben eine einschneidende Wendung, und ich durfte erkennen,
dass hinter unserem Glauben mehr steckt, als mir das bisher bewusst war.
Also begab ich mich auf den abenteuerlichen Weg des Glaubens, der mich
schließlich zu Radio Horeb führte. Ich erfahre diese Aufgabe
als erfüllende Tätigkeit und große Herausforderung zugleich.
Oft wird man mit eigenen Schwächen konfrontiert, aber letztlich merkt
man in vielen Situationen, dass man nicht alleine ist, weil Gott mitgeht.“
April 2007 Neue Hörernummer
bei Radio Horeb
Seit kurzem wickelt Radio
Horeb alle Höreranrufe in den Sendungen über ein eigenes Telefonsystem
in München ab. Die neue Telefonnummer für die Teilnahme an Sendungen
lautet 089 / 517 008 008, für Faxe 089 / 517 008 007. Die bisherige
Abwicklung hatte durch den Ausfall des 0700er Systems bzw. Abbruch der
Gespräche, mangelhafte Erreichbarkeit aus dem Ausland, hohe Kosten
von 12,4 Ct/Min. und aufgrund der Faxprüfung anfallende Gebühren,
auch ohne auf Sendung zu kommen, viel Unmut hervorgerufen.
Die Telefonnummern des Hörerservices
bzw. CD-Dienstes bleiben dagegen dieselben wie bisher, 0700-752425-25 bzw.
20.
Radio Horeb hat das Angebot auf seiner Homepage www.horeb.org erheblich ausgeweitet. Der katholische Satellitensender bietet nicht mehr nur den live-Stream und einzelne Programme an, sondern alle Hauptsendereihen als Podcast bzw. Download an. Nach Angaben von Programmdirektor Richard Kocher haben „die herunter geladenen Datenmengen unsere kühnsten Erwartungen übertroffen“.
„Alles neu macht der November“ 2007 - mit diesem Spruch begleitet Radio Horeb die neue Aufmachung seines Programmblatts. Unter grundsätzlicher Beibehaltung der bisherigen Präsentation erscheint durch Mehrfarbdruck und einzelne gestalterische Akzente weniger hausgemacht. Teilweise andere Schriftgrößen und der Verzicht auf das unterlegte Radio-Horeb-Signet lassen das Blatt lesbarer erscheinen.
2008 UKW-Empfang in Balderschwang
und Ursberg
Ab dem 21. bzw. 22. April
2008 ist Radio Horeb auch ist Radio Horeb in seiner "Heimatgemeinde" Balderschwang
auf der Frequenz 92,5 MHz (20 Watt) und auf dem Gelände der St.- Josefskongregation
/ Dominikus-Ringeisen-Werk in Ursberg auf 89,9 MHz (8 Watt) zu empfangen.
Das katholische Satelliten und Internetradio war in Bayern terrestrisch
bisher nur in München zu hören. In beiden Fällen handelt
es sich um eine von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien
und der Bundes-Netz-Agentur genehmigte Versuchsabstrahlung, weshalb unter
Umständen mit nachträglichen Frequenzänderungen zu rechnen
ist. Der Regelbetrieb ist ab Herbst 2008 geplant. (www.horeb.org/index.php?id=34)
2008: Überarbeitung
der Website von Radio Horeb
Radio Horeb startet am 1.
Mai 2008 einen überarbeiteten Internetauftritt. Besondere Sorgfalt
galt „der bestmöglichen Benutzerführung von älteren und
auch körperlich eingeschränkten Internetbesuchern“ sowie dem
direkten Zugriff auf besonders beliebte Programmteile bereits auf der Startseite.
Seit der letzten Überarbeitung im September 2007 hat sich nach Angabe
des katholischen Privatsenders die Zahl der heruntergeladenen Audiodateien
mehr als verdreifacht.
Radio Horeb sendet über
Satellit und Internet sowie über viele Stun-den des Tages auf der
Münchner UKW-Frequenz 92,4 MHz. Trotz vieler Bemühungen ist man
bisher bei anderen Lizenzvergaben inner- und außerhalb Bayerns nicht
zum Zug gekommen.
2008 Interesse von Radio
Horeb an Stadtfrequenzen in Heidelberg und Mannheim
Das katholische Radio Horeb
hat sich für zwei Frequenzen in den baden-württembergischen Großstädten
Heidelberg und Mannheim beworben. Die Bewerbung wird von Erzbischof Dr.
Robert Zollitsch unterstützt, der seit jüngeren Vorsit-zender
der Deutschen katholischen Bischifskonferenz ist. In seinem Empfehlungsschreiben
weist er darauf hin, dass 2012 der Katholikentag in Mannheim stattfinden
wird.
Die Landesanstalt für
Kommunikation hatte im Februar die Frequenzen Heidelberg 105,4 MHz (50
W) und Mannheim 89,6 MHz (100 W) zur Nutzung durch nichtkommerzielle Hörfunkveranstalter
ausgeschrieben. Aufgrund der Sendeleistung versorgen sie im wesentlichen
nur die jeweiligen Stadtgebiete von Heidelberg und Mannheim. Eine flächendeckende
Versorgung des Ballungsraums Mannheim / Heidelberg ist nicht möglich
und wird auch nicht in Aussicht gestellt. Nicht erklärt wurde, warum
die bestehenden Zuweisungen nicht verlängert werden. Derzeit senden
auf 89,6 und 105,4 MHz Bermudafunk (Freies Radio Rhein-Neckar e.V.) und
darin eingebettet Radio Aktiv (Universität Mannheim) (Mo-Mi 07.00-11.00
18.00-20.00 Uhr, Do 0.00-20.00 Uhr, Fr 0.00-6.00 Uhr, So 20.00-22.00 Uhr).
Der nichtkommerzielle Lokalfunk
in Mannheim und Heidelberg wird auch in den kommenden acht Jahren von den
bisherigen Anbietern betrieben. Entsprechende Lizenzen erteilte die Landesanstalt
für Kommunikation von Baden-Württemberg am 21. Juli 2008. Im
Mai 2008 war Radio Horeb bereits bei der Bewerbung um eine Kette von UKW-Stützfrequenzen
in mehreren bayerischen Großstädten gescheitert. Anfang August
beginnt Radio Horeb dennoch mit dem Neubau seines Studios in Balderschwang.
Schweiz: Radio Horeb auch
beim IP-Radio der Swisscom
(Horeb/HjB) Radio Horeb
erweitert seine Hörmöglichkeiten in der Schweiz. In der Vergangenheit
war das katholische Programm über Satellit, Internet sowie in den
digitalen Kabelnetzen der Cablecom (bisher Platz 54, ab sofort Platz 37)
empfangbar. Neu ist jetzt die landesweite Aufschaltung des Programms im
digitalen Bluewin-Hörfunkangebot (IP-Radio) der Swisscom. Rüdiger
Enders von ICR e.V.: „Mittels ADSL-Anschluss und einer Bluewin Set-Top-Box
ist Radio Horeb nun auch dort zu hören, wo dies weder via Kabel noch
via Satellit möglich war.“
Ein weiterer Meilenstein
ist das Studio in Chur, das ab 1. Juli 2008 einsatzbereit ist. Dort sollen
regelmäßig Gebetssendungen und regionale Beiträge produziert
werden.
Neu für die Schweizer
Hörerschaft ist auch die Einrichtung einer landeseigenen Hotline.
Einstellhelfer Albert Schmid ist montags bis freitags 18.00-20.00 Uhr unter
071 / 799 1355 (Tel. und Fax) erreichbar. Radio Horeb sucht zur Bildung
eines Förderkreises Einstellhelfer, die nach eingehender Schulung
interessierten Hörern bei der Einstellung von Radio Horeb helfen,
Personen für die Öffentlichkeitsarbeit (Verteilung von Flyern,
Präsentationen in der Gemeinde, Suche von Multiplikatoren) Gebetsgruppen
(vorzugsweise Chur), die bereit sind, mit Radio Horeb auf Sendung zu gehen.
2008 UKW-Stützfrequenzen
in Bayern
Der Medienrat der Bayerischen
Landeszentrale für neue Medien hat in seiner Sitzung am 11. Dezember
2008 der Internationalen Christlichen Rundfunkgemeinschaft e.V. (Radio
Horeb) ab 1. Januar 2009 für vier Jahre UKW-Stützfrequenzen in
der Gemeinde Balderschwang und auf dem Gelände der St. Josefskongregation
Dominikus-Ringeisen-Werk in Ursberg zur Nutzung zugewiesen. Radio Horeb
wird ansonsten über Satellit und zeitpartagiert über die UKW-Frequenz
München 92,4 MHz verbreitet. (BLM-Pressemitteilung 2008-100 Medienrat
weist Radio Horeb in Balderschwang und Ursberg UKW-Stützfrequenzen
zu 11.12.2008)
Bereits seit dem 21. bzw.
22. April 2008 war Radio Horeb in seiner „Heimatgemeinde“ Balderschwang
auf der Frequenz 92,5 MHz (20 Watt) und auf dem Gelände der St.-Josefskongregation
in Ursberg auf 89,9 MHz (8 Watt) zu empfangen.
2009 Einweihung des neuen Funkhauses
in Balderschwang
Mit einem Tag der Offenen Tür präsentierte
Radio Horeb am 25. und 26. Juli 2009 über 2300 Gästen sein neues
Funkhaus in Balderschwang. Das Funkhaus kostet den spendenfinanzierten
katholischen Satellitensender 550000 Euro für den Bau und 69000 Euro
für die Technik. Die weitaus größte Summe muss noch gesammelt
werden.
| ©
Dr. Hansjörg Biener 0309
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