© Dr. Hansjörg Biener
Religiösen Sendungen hört man oft die Herkunft nicht an. Noch mehr als bei der Morgenfeier oder Andacht im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gilt das dort, wo religiöse Anbieter Sendezeit kaufen oder eigene Sender und Programme aufbauen. Nicht jeder katholische Anbieter ist auch die Stimme der römisch-katholischen Amtskirche. Noch weniger gilt bei protestantischen Radio- und Fernsehsendungen, dass sie mit einer traditionellen evangelischen Volks- oder Freikirche verbunden sind. Diese Internetseiten sollen zu ein wenig mehr Klarheit führen.  Für regelmäßige Informationen über die Senderszene gibt es »Medien aktuell: Kirche im Rundfunk«. Buch zur Grundinformation über die internationale Senderszene-Buch zur Grundinformation über die deutschen Radiomissionen

Radio Horeb München
 
Kontakt
ICR e.V. radio horeb
Postfach 1165, DE-87501 Immenstadt
info @ horeb.org - www.horeb.org

Sendeplan
Astra analog 11,406 GHz (hinter Pro 7) auf 7,38 MHz
Astra digital 10,832 GHz horizontal, 22'000, FEC 5/6

Kontakt
Radio Horeb München, 
Postfach 15 14 04, 80048 München.

Sendeplan
UKW München 92,4 MHz. 
montags bis freitags 
00.00-16.00 Uhr, Lokalprogramm 7.00-9.00, 12.15-14.00 Uhr 
samstags
00.00-06.00 Uhr 
sonntags
00.00-07.00 Uhr 
10.00-13.00 Uhr, Lokalprogramm 11.00-12.00 Uhr 
14.00-21.00 Uhr, Lokalprogramm 15.15-16.00 Uhr 

Bayern war 1984 einer der Vorreiter bei der Öffnung der deutschen Rundfunklandschaft für Privatfunk. Dabei setzte man auf eine Kombination von landesweiten und regional-lokalen Privatsendern. In der Regel kamen hier kommerzielle Anbieter zum Zug, in den Großstädten bekamen aber auch christliche Anbieter begrenzte Sendezeitkontingente. 1986 bekam beispielsweise die 1978 von Siegfried Dobretsberger gegründete Internationale Christliche Rundfunkgemeinschaft Sendezeiten auf der UKW-Frequenz München 89,0 MHz. 

In den neunziger Jahren arbeitete im Allgäu auch Anton Lässer am Projekt eines katholischen Senders. Der Unternehmensberater und spätere Priesteramtskandidat  hatte sich das italienische Radio Maria zum Vorbild genommen und wollte ein katholisches Vollprogramm mit spirituellen Akzenten aufbauen. 1994 wurde es unter die Fittiche der Internationalen Christlichen Rundfunkgemeinschaft genommen, deren Leitung der 77-jährige Dobretsberger krankheitsbedingt umgekehrt in die Hände von Lässer legte. Binnen kurzem wurde in Balderschwang ein sendebereites Studio errichtet, das auch die Produktion von Radio Neues Europa übernahm. Im Mai 1994 stellte die ICR bei der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien den Antrag für eine Satellitenlizenz. 

Mit dem 1. September 1995 versetzte der zuständige katholische Bischof, Viktor Dammertz von Augsburg, den damals 36-jährigen Priester Richard Kocher nach Balderschwang. Neben der Gemeindetätigkeit sollte er auch die Leitung der Internationalen Christlichen Rundfunkgemeinschaft übernehmen. Ursprünglich sollte der deutsche Sender Radio Maria International heißen. Den Namen hatte sich jedoch schon das umstrittene katholische Zentrum Marienfried bei Neu Ulm gesichert. Um Auseinandersetzungen über die Namensrechte und die ständige Distanzierung von Marienfried zu vermeiden, wurde der Name Horeb gewählt. Von Tadeusz Rydzyk, dem Gründer des polnischen Radio Maryja, das schließlich immer mehr zur Stimme eines autoritären Katholizismus wurde, trennte man sich erst 2002. Dieser war weit vor Kochers Zeit Mitglied in der Internationalen Christlichen Rundfunkgemeinschaft geworden.

1996 Sendebeginn von Radio Horeb auf Satellit
Am 8. Dezember 1996 nahm Radio Horeb seine Sendungen im Astra-Satellitensystem auf. Zunächst sendete man nur sechs Stunden am Vormittag und übernahm sonntags das Programm von Radio Neues Europa, doch wurde der Sendetag zügig aufgebaut. In den Anfangsjahren war ein geregelter Sendebetrieb nur durch die Unterstützung dieser Solidargemeinschaft insbesondere durch Radio Maria Italien, möglich. Seit einigen Jahren steht Radio Horeb allerdings finanziell auf eigenen Beinen und kann als Mitglied der Radio-Maria-Weltfamilie von 48 Sendestationen finanziell schlechter gestellte "Geschwister" unterstützen.

Seit vielen Jahren wird auch das deutsche Programm von Radio Vatikan übernommen. Dessen Redaktionsleiter Pater Eberhard von Gemmingen SJ hat sich auch immer wieder lobend über das Projekt geäußert, wenngleich sein Herz doch wohl noch mehr für ein journalistischer ausgerichtetes katholische Satellitenprogramm wie Radio Campanile schlug.

Seit 2001 beteiligen sich immer mehr ehrenamtliche Mitarbeitende am Studiobetrieb. Gut 20 Horeb-Freunde sorgen mittlerweile für Kontinuität in der Programmbegleitung und am Mikrophon.

Vergebliches Frequenzgesuch in Berlin
Der Programmverantwortliche Pfr. Richard Kocher beklagt im Freundesbrief April 2003, dass man in Berlin abgewiesen wurde, während Radioangebote für Homosexuelle und ausländische Anbieter zum Zuge kommen.
In einem Gastkommentar fragt Gabi Verbeek von Radio Vatikan, ob es sich bei der Klage über den allgemeinen Werteverfall nicht bloß um Wortgeklingel handele: „Vielleicht ist es müßig, an dieser Stelle zum wiederholten Mal den allseits bejammerten Werteverlust ins Feld zu führen, denn die Erkenntnis darüber ist ja inzwischen bis in alle Regierungsebenen durchgedrungen. Oder doch nicht? Schließlich geht es dabei um mehr als um das psychische Wohlbefinden eines Volkes - es geht um das Uberdauern der Fundamente, auf denen es steht. Ist das demokratische System doch faktisch zunächst nichts weiter als ein Gerüst aus Gesetzestexten, deren Buchstaben verblassen, wenn in den Bürgern nicht der tiefere Sinn des Ganzen lebendig ist. Diese innere Vitalität aber kann der zu Neutralität verpflichtete Staat sich nicht selbst verschreiben. Er kann nur die Quellen frei halten. Fragen wir uns doch mal, was solche Werte und Haltungen sind: Demokratie ohne die Keimzelle Familie? Ohne das Engagement von Bürgern, die ihr Leben als Gabe und Verantwortung erkennen? Ohne die Hinwendung der Stärkeren und Bevorzugten zu denen, denen ihr Schicksal weniger Rüstzeug zum Überleben mitgegeben hat? Ohne das Verständnis von der Unantastbarkeit des menschlichen Lebens, das auf einen unverfügbaren Willen hingeordnet ist? ... Das alles sind vielleicht keine christlichen Patente. Aber wenn man die Grundgedanken des Abendlandes nüchtern betrachtet, wird man wohl feststellen müssen, dass es im Wesentlichen das Menschen- und Weltbild des Christentums ist, welches die westliche Demokratie geprägt hat. Dem Staat sollte es daher nicht gleichgültig sein, wenn diese eher stille Botschaft im lärmenden Stimmengewirr unterzugehen droht. Vor der Frequenzvergabe in München haben die Hörer von Radio Horeb somit das Recht, an die Verantwortlichen die Frage zu stellen, was ihnen im allgemeinen Gejammer um Werte- und Orientierungslosigkeit der Beitrag der Christen für das Gemeinwesen wert ist: mehr als ab und zu ein Radiobeitrag unter vielen im bunt zusammen gewürfelten Medienspektakel? Oder ob sie unter dem Gewändchen der Toleranz eine strukturelle Identitätskrise zu verbergen gedenken.
Eine Gesellschaft ist mehr als ein Flickenteppich einzelner Gesellschaftssplitter. Noch immer ist die Mehrheit der bayerischen Bevölkerung christlich-katholischer Konfession. Zudem ist das Interesse an religiösen Themen, in den letzten Jahren stetig gewachsen. Wäre es nicht an der Zeit, der katholischen Mehrheit ein Vollprogramm zuzugestehen, aus dem sie nicht nur Nahrung für ihr geistliches Leben schöpfen kann, sondern das sie auch - wie im Fall Radio Horeb - selbst mit prägt und gestaltet? Fehlt der Wille, der Basis unserer Gesellschaft einen optimalen Gestaltungsraum zuzugestehen, wird man eines Tages zusehen müssen, wie auch den Minderheiten der Boden wegbricht, auf dem das Gesamtgefüge steht. Eine christliche Stimme in der modernen deutschen Medienlandschaft ist überfällig. Die Münchner haben nun die Chance, hier für das gesamte Bundesgebiet die Richtung vorzugeben.“

2003 Frequenzgesuch in München
2003 bewarb sich Radio Horeb, das bereits stundenweise in München auf UKW zu hören war, um die frei gewordene Frequenz 92,4 MHz. Die Frequenz war am 26. März 2003 von der Bayerischen Landesmedienzentrale ausgeschrieben worden, nachdem das FAZ Business Radio seinen Betrieb wieder eingestellt hatte.
Bis 31. Oktober 2002 wurde auf 92,4 MHz neben Radio Lora, Radio Feierwerk und den Spartenangeboten von Christliches Fernsehen e.V. und Net.FM GmbH das FAZ Business Radio ausgestrahlt. Nachdem das FAZ Business Radio den Sendebetrieb aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt hatte, wurde bis zu einer Neuorganisation das Programmangebot M94,5 des AFK Hörfunk München e.V. aufgeschaltet. Eine Neuausschreibung der Sendezeit des FAZ Business Radio erfolgte am 17. April 2003. Auf die Ausschreibung gingen insgesamt 18 Bewerbungen ein.

2004 Senderecht in München
Am 27. Mai 2004 vergab der Medienrat der Bayerischen Landesanstalt für neue Medien die Münchener UKW-Frequenz weitgehend an Radio Horeb. Mit seiner Entscheidung folgte der Medienrat einer Empfehlung des Hörfunkausschusses. Die Verantwortlichen von Radio Horeb  würdigten die Entscheidung als historisch: Damit kann zum ersten Mal in der deutschen Rundfunkgeschichte ein katholischer Privatsender sein Programm täglich über UKW ausstrahlen. Auf der neuen Frequenz erreicht der katholisch orientierte, jedoch nicht von der Amtskirche finanzierte Sender im Großraum München rund zwei Millionen potentieller Hörer und Hörerinnen.
Der Medienrat entschied zugleich, dass in die Genehmigung ein ausdrücklicher Hinweis auf die gesetzliche Verpflichtung zur Einhaltung der Programmgrundsätze aufzunehmen ist. Danach hat der Sender insbesondere auch dafür zu sorgen, dass im Fall von Drittäußerungen im Programm  zum Beispiel bei Studiogästen und bei Hörerbeteiligung die anerkannten journalistischen Grundsätze beachtet werden. Hintergrund hierfür sind Höreranrufe mit rassistischen Äußerungen, die Radio Horeb in der Vergangenheit unwidersprochen ausgestrahlt haben soll.
Radio Horeb sollte auf 92,4 MHz künftig Mo-Fr 00.00-16.00 Uhr, Sa 00.00-06.00 Uhr sowie So 00.00-06.00 Uhr und 10.00-18.30 Uhr zu hören sein. Den weiteren Nutzern dieser Frequenz wurden folgende Sendezeiten zugewiesen: Anbietergemeinschaft Lora München (http://home.link-m.de/lora) (Sendebeginn: 08.10.1993): Mo-Sa 18.00-24.00 Uhr (bisher täglich 19.00-24.00 Uhr), Feierwerk München (http://www.feierwerk.de) (18.04.1993): Mo-Fr 17.00-18.00 Uhr, Sa 06.00-18.00 Uhr, So 07.00-09.00 und 21.00-24.00 Uhr (bisher Samstag und Sonntag 8.00-19.00 Uhr, bis 12.00 Uhr Kinderprogramm, danach Jugendprogramm); Christliches Fernsehen: Mo-Fr 16.00-17.00 Uhr, So 06.00-07.00 und 09.00-10.00 Uhr; Net.FM (http://www.net-fm.de): So 18.30-21.00 Uhr.
Radio Horeb war in München bisher von Sonntag 03.00 Uhr bis Montag 05.00 Uhr sowie an christlichen Feiertagen von 06.00 bis 12.00 oder 24.00 Uhr auf  89,0 MHz zu hören. Diese Frequenz wird in Zukunft wohl dem bisherigen Mitnutzer Radio 2Day  ganz zur Verfügung stehen.
(Pressemitteilung www.blm.de/aktuell/presse/pm_04/200431.htm der BLM 31-2004 vom 27.05.2004; von Dr. Hansjörg Biener ergänzt)

2004 Radio Horeb nun auf 92,4 MHz
Der katholische Radiosender Radio Horeb wechselte am 15. Oktober 2004 in München von der UKW-Frequenz 89,0 auf 92,4 MHz. Hier sendet man künftig montags bis freitags 0.00-16.00 Uhr, samstags 0.00-6.00 Uhr und sonntags 0.00-7.00, 10.00-13.00 und 14.00-18.30 Uhr. In der Regel wird das Satellitenprogramm ausgestrahlt, doch werden Paul Hasel, Gabi Verbeek und Ulrich Schwab montags-freitags 7.00-9.00 und 12.15-14.00 Uhr ein eigenes Lokalprogramm gestalten. Für dieses Programm wurde in München ein zusätzliches Studio errichtet.
Mit einem speziellen Werbeblatt, dass ab Januar 2005 im Großraum München verteilt werden soll, will Radio Horeb seine tatsächliche Reichweite vergrößern. Die katholische Radiostation hat 2004 den Großteil der Sendezeit auf der UKW-Frequenz 92,4 MHz zugesprochen bekommen. In der Regel wird das Satellitenprogramm ausgestrahlt, doch gibt es folgende Lokalprogramme: montags bis freitags 7.00-9.00 Uhr Guten Morgen München, 12.15-14.00 Uhr München-Streiflicht und Talk- und Musiksendung für München., sonntags 11.00-12.00 Uhr Matinee und 15.15-16.00 Uhr Schönen Sonntag München.



Radio Horeb bietet  ausgewählte Sendungen auch als Mitschnitt an. Zum 1. Oktober 2005 stellt man diesen Dienst auf Audio-CD um. Bisher konnten die Hörer und Hörerinnen zwischen Kassetten  und Audio-CD wählen. Abgesehen davon, dass die Kopierstation für die Kassetten reparaturbedürftig geworden ist, nennt Rüdiger Enders, Assistent des Vorstandes, folgende Vorteile der Produktionsumstellung: umgehende Erledigung Ihrer Bestellung, während das Kopiergerät immer wieder ausfällt, dauerhafter Qualitätsbestand der Aufnahmen, rasche Auffindbarkeit von Inhalten durch Unterteilung in Abschnitte, leichtere Archivierung dank Platzeinsparung,  für Radio Horeb Kostenreduzierung um ca. 50 % bei Einkauf und Versand.

2006 Radio Horeb zehn Jahre auf Sendung
Am 8. Dezember 2006 feierte Radio Horeb zehn Jahre auf Sendung. Ursprünglich sendete man nur über Satellit. Mittlerweile ist der private Verkündigungssender in 40 Prozent der deutschen Kabelnetze zu hören und über viele Stunden des Tages auf einer UKW-Frequenz in München, die man sich allerdings mit anderen Anbietern teilt. Seit dem Grußwort von Martin Gebrande, dem Geschäftsführer der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien macht man sich auch Hoffnungen auf eine UKW-Stützfrequenz am Heimatort Baldeschwang im Allgäu.
Programmdirektor Pfarrer Richard Kocher (47) kündigte für die kommenden Jahre mehr Live-Übertragungen von liturgischen Feiern an. Dafür sollen bundesweit rund 80 Gruppen von jeweils bis zu vier Ehrenamtlichen aufgebaut werden. Die Hörer schätzten besonders Gottedienstübertragungen und Beiträge, “in denen Menschen Zeugnis ablegen”. Der allein aus Spenden finanzierte Etat des Senders, der 25 Voll- und fünf Teilzeitkräfte beschäftigt, beläuft sich auf zwei Millionen Euro pro Jahr.

Grußwort des Bischofs von Augsburg, Dr. Walter Mixa, anlässlich des 10. Geburtstages von Radio Horeb am 8. Dezember 2006
Radio Horeb und seine Mitarbeiter feiern in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen. Seit dieser Zeit stehen Sie in einem besonderen Dienst der Verkündigung mit eigenem Profil und unverwechselbarem Charakter. Glaubenswissen und Gebet sind die beiden tragenden Pfeiler und so haben Sie sich durch theologisch fundierte und spirituell anspruchsvolle Beiträge zu Recht eine reiche Zuhörerschaft und großes Ansehen erworben.
Radio Horeb huldigt nicht dem Zeitgeist sondern hat sich dem sentire cum ecclesia verpflichtet lässt die authentische Lehre der Kirche zu Wort kommen. Dies ist kein einfaches Unterfangen in einer gesellschaftlichen Epoche, in der auch die Wahrheit oftmals dem Diktat des Subjektivismus und des Relativismus unterworfen wird. Die so gewonnene radikale Autonomie des Subjekts, die eine Forderung der nachaufklärerischen Kultur geworden ist hat allerdings wenig mit wahrer Freiheit zu tun. Der von Gott losgelöste Mensch bleibt - nur auf sich selbst gestellt - ein einsames Wesen. Hier bietet der Sender ein emst zu nehmendes und umfassendes Gegengewicht und dient so der Liebe zu Christus und zur Kirche und gibt den Menschen Orientierung im Glauben und Trost im Leben.
Radio Horeb handelt ganz im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils, das im Dekret über die sozialen Kommunikationsmittel, "lnter mirifica", fordert: "Gute Rundfunk- und Fernsehsendungen sind zu unterstützen, vor allem jene, die für die Familie wertvoll sind. Katholische Sendungen, welche Hörer und Zuschauer am Leben der Kirche teilnehmen lassen und mit religiösen Wahrheiten vertraut machen, sind besonders zu fördern." (IM 14)
Für diesen wichtigen Dienst danke ich Radio Horeb und allen seinen Mitarbeitern von Herzen und wünsche Ihnen weiterhin alles erdenklich Gute und den reichen Segen Gottes!
Mit herzlichen Grüßen,
Ihr Dr. Walter Mixa, Bischof von Augsburg
 

Stefan Neubacher - Vom Superstar auf den Gipfel
Weit mehr als 60 Prozent der Hörer und Hörerinnen von Radio Horeb sind durch Empfehlungen anderer auf den Sender aufmerksam geworden. Dies berichtet Stefan Neubacher, seit Januar 2005 zuständig für die Leitung der Abteilung Marketing/PR bei Radio Horeb, im Programmheft August 2006.
Zu seinem persönlichen Weg zum Sender berichtet der 26 Jährige: „Nach meinem Studium der internationalen Betriebswirtschaftslehre im Jahr 2003 stand für mich fest, dass ich noch nicht bereit für ein ‚normales’ Berufsleben war. Also versuchte ich mein Glück bei der RTL Castingshow ‚Deutschland sucht den Superstar’. Nach einer fünfmonatigen Auswahlprozedur endlich unter den letzten 20 Bewerbern von ursprünglich 20.000 Teilnehmern angekommen, wähnte ich mich der Erfüllung meines Traumes vom schnellen Erfolg ganz nahe. Ich sah mich schon auf Platz 1 der Hitparaden und Verkaufscharts. Allerdings kam alles anders. Ich hatte einen schlechten Tag und schied aus. Meine ganze Planung wurde auf einen Schlag über den Haufen geworfen und der Traum war ausgeträumt, bevor er richtig begonnen hatte. Enttäuscht, wütend und wenig motiviert begann ich mich auf herkömmliche Jobs zu bewerben, allerdings ohne Erfolg. Damals wusste ich nicht, wie es weitergehen sollte. Da ich gerade nichts Besseres zu tun hatte, machte ich eine Wallfahrt nach Medjugorje. Vielleicht erhoffte ich mir ein Zeichen, wie es weitergehen sollte. Diese Entscheidung gab meinem Leben eine einschneidende Wendung, und ich durfte erkennen, dass hinter unserem Glauben mehr steckt, als mir das bisher bewusst war. Also begab ich mich auf den abenteuerlichen Weg des Glaubens, der mich schließlich zu Radio Horeb führte. Ich erfahre diese Aufgabe als erfüllende Tätigkeit und große Herausforderung zugleich. Oft wird man mit eigenen Schwächen konfrontiert, aber letztlich merkt man in vielen Situationen, dass man nicht alleine ist, weil Gott mitgeht.“

April 2007 Neue Hörernummer bei Radio Horeb
Seit kurzem wickelt Radio Horeb alle Höreranrufe in den Sendungen über ein eigenes Telefonsystem in München ab. Die neue Telefonnummer für die Teilnahme an Sendungen lautet 089 / 517 008 008, für Faxe 089 / 517 008 007. Die bisherige Abwicklung hatte durch den Ausfall des 0700er Systems bzw. Abbruch der Gespräche, mangelhafte Erreichbarkeit aus dem Ausland, hohe Kosten von 12,4 Ct/Min. und aufgrund der Faxprüfung anfallende Gebühren, auch ohne auf Sendung zu kommen, viel Unmut hervorgerufen.
Die Telefonnummern des Hörerservices bzw. CD-Dienstes bleiben dagegen dieselben wie bisher, 0700-752425-25 bzw. 20.

Radio Horeb hat das Angebot auf seiner Homepage www.horeb.org erheblich ausgeweitet. Der katholische Satellitensender bietet nicht mehr nur den live-Stream und einzelne Programme an, sondern alle Hauptsendereihen als Podcast bzw. Download an. Nach Angaben von Programmdirektor Richard Kocher haben „die herunter geladenen Datenmengen unsere kühnsten Erwartungen übertroffen“.

„Alles neu macht der November“ 2007 - mit diesem Spruch begleitet Radio Horeb die neue Aufmachung seines Programmblatts. Unter grundsätzlicher Beibehaltung der bisherigen Präsentation erscheint durch Mehrfarbdruck und einzelne gestalterische Akzente weniger hausgemacht. Teilweise andere Schriftgrößen und der Verzicht auf das unterlegte Radio-Horeb-Signet lassen das Blatt lesbarer erscheinen.

2008 UKW-Empfang in Balderschwang und Ursberg
Ab dem 21. bzw. 22. April 2008 ist Radio Horeb auch ist Radio Horeb in seiner "Heimatgemeinde" Balderschwang auf der Frequenz 92,5 MHz (20 Watt) und auf dem Gelände der St.- Josefskongregation / Dominikus-Ringeisen-Werk in Ursberg auf 89,9 MHz (8 Watt) zu empfangen. Das katholische Satelliten und Internetradio war in Bayern terrestrisch bisher nur in München zu hören. In beiden Fällen handelt es sich um eine von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien und der Bundes-Netz-Agentur genehmigte Versuchsabstrahlung, weshalb unter Umständen mit nachträglichen Frequenzänderungen zu rechnen ist. Der Regelbetrieb ist ab Herbst 2008 geplant. (www.horeb.org/index.php?id=34)

2008: Überarbeitung der Website von Radio Horeb
Radio Horeb startet am 1. Mai 2008 einen überarbeiteten Internetauftritt. Besondere Sorgfalt galt „der bestmöglichen Benutzerführung von älteren und auch körperlich eingeschränkten Internetbesuchern“ sowie dem direkten Zugriff auf besonders beliebte Programmteile bereits auf der Startseite. Seit der letzten Überarbeitung im September 2007 hat sich nach Angabe des katholischen Privatsenders die Zahl der heruntergeladenen Audiodateien mehr als verdreifacht.
Radio Horeb sendet über Satellit und Internet sowie über viele Stun-den des Tages auf der Münchner UKW-Frequenz 92,4 MHz. Trotz vieler Bemühungen ist man bisher bei anderen Lizenzvergaben inner- und außerhalb Bayerns nicht zum Zug gekommen.

2008 Interesse von Radio Horeb an Stadtfrequenzen in Heidelberg und Mannheim
Das katholische Radio Horeb hat sich für zwei Frequenzen in den baden-württembergischen Großstädten Heidelberg und Mannheim beworben. Die Bewerbung wird von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch unterstützt, der seit jüngeren Vorsit-zender der Deutschen katholischen Bischifskonferenz ist. In seinem Empfehlungsschreiben weist er darauf hin, dass 2012 der Katholikentag in Mannheim stattfinden wird.
Die Landesanstalt für Kommunikation hatte im Februar die Frequenzen Heidelberg 105,4 MHz (50 W) und Mannheim 89,6 MHz (100 W) zur Nutzung durch nichtkommerzielle Hörfunkveranstalter ausgeschrieben. Aufgrund der Sendeleistung versorgen sie im wesentlichen nur die jeweiligen Stadtgebiete von Heidelberg und Mannheim. Eine flächendeckende Versorgung des Ballungsraums Mannheim / Heidelberg ist nicht möglich und wird auch nicht in Aussicht gestellt. Nicht erklärt wurde, warum die bestehenden Zuweisungen nicht verlängert werden. Derzeit senden auf 89,6 und 105,4 MHz Bermudafunk (Freies Radio Rhein-Neckar e.V.) und darin eingebettet Radio Aktiv (Universität Mannheim) (Mo-Mi 07.00-11.00 18.00-20.00 Uhr, Do 0.00-20.00 Uhr, Fr 0.00-6.00 Uhr, So 20.00-22.00 Uhr).
Der nichtkommerzielle Lokalfunk in Mannheim und Heidelberg wird auch in den kommenden acht Jahren von den bisherigen Anbietern betrieben. Entsprechende Lizenzen erteilte die Landesanstalt für Kommunikation von Baden-Württemberg am 21. Juli 2008. Im Mai 2008 war Radio Horeb bereits bei der Bewerbung um eine Kette von UKW-Stützfrequenzen in mehreren bayerischen Großstädten gescheitert. Anfang August beginnt Radio Horeb dennoch mit dem Neubau seines Studios in Balderschwang.

Schweiz: Radio Horeb auch beim IP-Radio der Swisscom
(Horeb/HjB) Radio Horeb erweitert seine Hörmöglichkeiten in der Schweiz. In der Vergangenheit war das katholische Programm über Satellit, Internet sowie in den digitalen Kabelnetzen der Cablecom (bisher Platz 54, ab sofort Platz 37) empfangbar. Neu ist jetzt die landesweite Aufschaltung des Programms im digitalen Bluewin-Hörfunkangebot (IP-Radio) der Swisscom. Rüdiger Enders von ICR e.V.: „Mittels ADSL-Anschluss und einer Bluewin Set-Top-Box ist Radio Horeb nun auch dort zu hören, wo dies weder via Kabel noch via Satellit möglich war.“
Ein weiterer Meilenstein ist das Studio in Chur, das ab 1. Juli 2008 einsatzbereit ist. Dort sollen regelmäßig Gebetssendungen und regionale Beiträge produziert werden.
Neu für die Schweizer Hörerschaft ist auch die Einrichtung einer landeseigenen Hotline. Einstellhelfer Albert Schmid ist montags bis freitags 18.00-20.00 Uhr unter 071 / 799 1355 (Tel. und Fax) erreichbar. Radio Horeb sucht zur Bildung eines Förderkreises Einstellhelfer, die nach eingehender Schulung interessierten Hörern bei der Einstellung von Radio Horeb helfen, Personen für die Öffentlichkeitsarbeit (Verteilung von Flyern, Präsentationen in der Gemeinde, Suche von Multiplikatoren) Gebetsgruppen (vorzugsweise Chur), die bereit sind, mit Radio Horeb auf Sendung zu gehen.

2008 UKW-Stützfrequenzen in Bayern
Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien hat in seiner Sitzung am 11. Dezember 2008 der Internationalen Christlichen Rundfunkgemeinschaft e.V. (Radio Horeb) ab 1. Januar 2009 für vier Jahre UKW-Stützfrequenzen in der Gemeinde Balderschwang und auf dem Gelände der St. Josefskongregation Dominikus-Ringeisen-Werk in Ursberg zur Nutzung zugewiesen. Radio Horeb wird ansonsten über Satellit und zeitpartagiert über die UKW-Frequenz München 92,4 MHz verbreitet. (BLM-Pressemitteilung 2008-100 Medienrat weist Radio Horeb in Balderschwang und Ursberg UKW-Stützfrequenzen zu 11.12.2008)
Bereits seit dem 21. bzw. 22. April 2008 war Radio Horeb in seiner „Heimatgemeinde“ Balderschwang auf der Frequenz 92,5 MHz (20 Watt) und auf dem Gelände der St.-Josefskongregation in Ursberg auf 89,9 MHz (8 Watt) zu empfangen.

2009 Einweihung des neuen Funkhauses in Balderschwang
Mit einem Tag der Offenen Tür präsentierte Radio Horeb am 25. und 26. Juli 2009 über 2300 Gästen sein neues Funkhaus in Balderschwang. Das Funkhaus kostet den spendenfinanzierten katholischen Satellitensender 550000 Euro für den Bau und 69000 Euro für die Technik. Die weitaus größte Summe muss noch gesammelt werden.
 
 
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