| Kontakt
Radio Rumänien International General-Berthelot-Straße 60-64, Postfach 111, Bukarest, Rumänien Telefon 0040-1-303-1188 oder -1388, Telefax 0040-1-223-2613, www.rri.ro - germ @ rri.ro Interessenten an Informationen von Radio Rumänien International können ab sofort den RRI-Newsletter abonnieren. Dafür brauchen sie nur ihre e-Mail-Adresse auf der Internetseite www.rri.ro zu hinterlassen. Radio Rumänien International stellt mit der QSL-Serie 2011 Palais, Kirchen und Klöster aus Bukarest und Umgebung vor. Der 1972 in der Moldaurepublik geborene Maler Vitalie Butescu studierte bis 1997 bildende Künste in Cluj/Klausenburg. In den Jahren 1999-2008 lebte der Künstler in London und siedelte anschließend nach Bukarest über. |
Sendeplan
07.00-07.30: 9450-DRM 11810 13.00-14.00: 15460 17530 17.00-17.30: 5875-DRM 19.00-20.00: 9805-DRM 7370 Uhr Weltzeit (+1=MEZ) Frequenz Mit dabei sind auch Sendungen im digitalen Modus von Digital Radio Mondiale, der mit bisherigen Kurzwellengeräten nur als Rauschen empfangen wird.
Sommer 2011
13.00-14.00: 11970 15460 (Tiganesti) 17.00-17.30: 5875-DRM (Kvitsoy NO 65 kW, 160°) 19.00-20.00: 7370 9805-DRM (Tiganesti) Uhr Weltzeit (+1=MEZ) Frequenz (Sender) |

Die Anfänge
auf Kurzwelle
Die rumänische Rundfunkgeschichte
beginnt mit Testsendungen im Sommer 1925. Am 1. November 1928 wurde die
erste offizielle Sendung der rumänischen Rundfunks ausgestrahlt. Der
rumänische Auslandsdienst erinnert heutzutage jährlich mit dem
Tag des Hörers an dieses Ereignis.
Die erste größere Kurzwellensendung
wurde am 12. Februar 1939 in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Völkerbundssender
ausgestrahlt. Damals wurde ein 30-minütiges Programm per Kabel nach
Genf überspielt und von dort über Kurzwelle nach Nordamerika
zur Wiederausstrahlung übertragen. Am 1. Januar 1940 nahm dann ein
eigener Kurzwellendienst den Betrieb auf, ab 1941 auch in Deutsch.
Radio Bukarest
als Stimme des rumänischen Sonderwegs
Stand Rumänien am Anfang des Zweiten
Weltkrieges auf der Seite der Achsenmächte, so fiel es 1944 an die
Kommunisten. Die deutsche Minderheit war zahlreichen Repressionen ausgesetzt
und in späteren Jahrzehnten Handelsobjekt des Regimes Ceaucescu, das
gegen Zahlungen der Bundesrepublik eine kontingentierte Auswanderung zuließ.
Zu den wenig bekannten Details gehört auch, dass ein Teil der deutschstämmigen
Männer deportiert wurde und in sowjetische Bergwerke einfahren musste.
Radio Bukarest reihte sich mit seinen
deutschen Programmen in die Arbeit der osteuropäischen Auslandsdienste
ein, wenngleich etwas eigenständiger von den sozialistischen Brüdern,
da Ceaucescu außenpolitisch manchen eigenen Kurs fuhr.
Die blutige Wende
- auch am Radio zu ahnen
Während in anderen osteuropäischen
Ländern die Ablösung der alten Regime friedlich erfolgte, gab
es in Rumänien einen Bürgerkrieg. Rundfunkfreunde konnten die
dramatischen Ereignisse vom Dezember 1989 live am Radio verfolgen. Zum
einen koppelten sich die jahrelang gleichgeschalteten Regionalsender von
Bukarest ab und brachten nun ihre eigenen Programme in Rumänisch und
den Minderheitensprachen. Aber auch auf Kurzwelle konnten man die
historischen Momente erahnen. Wer am 22. Dezember 1989 mittags auf das
deutsche Programm wartete, der hörte nur das Rufzeichen, aber kein
Programm. Am folgenden Tag begannen einige Fremdsprachen mit der
Ausstrahlung von Kommuniqués eines Revolutionsrates.
Neuanfang im deutschen
Programm
Am 24. Dezember 1989 begann auch wieder
der deutsche Auslandsdienst. Am 31. Dezember 1989 schloss der Auslandsdienst
das Sendejahr mit einer Entschuldigung für die vergangene Propaganda
und dem Versprechen, nun ehrlicher über die Lage in Rumänien
zu berichten. Die Jahre nach der Revolution brachten mit "Radio Rumänien
International" nicht nur einen neuen Namen, sondern auch einen Generationenumbruch,
so dass nur wenige Redakteure längere Zeit vor und nach der Revolution
am Mikrofon saßen.
Hörerclub
von Radio Rumänien International
Erhalten hat sich die deutsche Redaktion
die Tradition des Hörerklubs. Wer sich dafür interessiert, muss
monatlich einen Empfangsbericht einschicken und kann sich neben den QSL-Serien
im Lauf der Jahre eine Sammlung von Diplomen erarbeiten:
1. Jahr Mitgliedschaftsdiplom, 2. Jahr
Kontinuitätsmarke, 3. Jahr 2. Diplom, 4. Jahr Kontinuitätsmarke,
5. Jahr Treuediplom, 10. Jahr Ehrendiplom. Als Höranreiz bietet Radio
Rumänien International regelmäßig Sonderaktionen wie den
Hörertag am ersten November-Sonntag und Wettbewerbe, bei denen es
Rumänien-Reisen oder rumänische Musik zu gewinnen gibt.
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Dr. Hansjörg Biener 0104
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