Außer einheimischen
Stationen bemühen sich internationale Rundfunksender um eine deutschsprachige
Hörerschaft. So hat man oft das Ohr am Pulsschlag der Welt, auch wenn
man nicht Englisch, Französisch oder eine andere Weltsprache spricht.
Aktuelle Meldungen von Dr. Hansjörg Biener finden sich bei www.kwrs.de.
religiöse
Auslandssendungen in deutscher Sprache
| Luxemburg
Sendungen auf der Mittelwelle Luxemburg 1440 kHz (Stand Januar 2010) 05.15 Uhr 05.30 Uhr 05.45 Uhr 06.00 Uhr 07.00 Uhr 07.15 Uhr 19.15 Uhr 19.30 Uhr 19.45 Uhr Digitalsendungen auf Mittel- und Kurzwelle 05.00 Uhr 1440 So Mw. Werner Heukelbach 05.15 Uhr 1440 So Mw. Freundesdienst Schweiz 05.30 Uhr 1440 So Mw. Werner Heukelbach 09.15 Uhr 6095 Mw. Werner Heukelbach 09.30 Uhr 6095 Mw. Freundesdienst Schweiz 18.15 Uhr 6095 Mw. Werner Heukelbach 18.30 Uhr 6095 Mw. Freundesdienst Schweiz Seit 2009 werden
die religiösen Sendungen neu über ein Internetstream bei www.rtl1440.com
und www.rtl1440.lu simultan zur terrestrischen Sendung ausgesendet. Außerdem
gibt es einen zusätzlichen Satellitenkanal des digitalen Astra TP97
mit dem
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weiteres
Ausland
Religiösen Sendungen hört man
oft die Herkunft nicht an. Noch mehr als bei der Morgenfeier oder Andacht
im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gilt das, wenn religiöse Anbieter
Sendezeit kaufen oder eigene Sender und Programme aufbauen. Nicht jeder
katholische Anbieter ist auch die Stimme der römisch-katholischen
Amtskirche. Noch weniger gilt bei protestantischen Radio- und Fernsehsendungen,
dass sie mit einer traditionellen evangelischen Volks- oder Freikirche
verbunden sind.
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Weitere
Senderportraits:
Radiosender
für Frieden, Menschenrechte und Demokratie
Englischsprachige
Portraits von UN- und anderen humanitären Radioprojekten finden sich
auf der von Dr. Hansjörg Biener im Rahmen seiner Berufstätigkeit
für die Ständige Kommission für Friedenserziehung (WCRP)
betreuten peace radio website: "Schon lange kennt die DX-community das
Phänomen der Untergrundsender und hat sich dafür ausgezeichnete
Informationsquellen geschaffen. Hass-Funk hat in den letzten Jahren bei
mehreren humanitären Katastrophen eine wichtige Rolle gespielt. Die
neue website soll den Akzent ein bisschen verschieben. Es soll nicht nur
um Untergrundsender gehen als eher um Sender, die sich für Frieden,
Demokratie und Menschenrechte einsetzen." Da der Begriff der Untergrundsender
im Moment an Klarheit verliert, bemüht sich die peace radio-Homepage
um eine klare Definition der Sender und Programme, die dort vorgestellt
werden. Als Friedenssender soll dort gelten, wer sich an journalistische
Standards für die Berichterstattung hält, humanitäre Zwecke
verfolgt und von bekannten und anerkannten Nichtregierungsorganisationen
finanziert wird. Die Artikel in Englisch findet man unter www.evrel.ewf.uni-erlangen.de/pesc/PESC-peaceradio.html.
Weltpressefreiheitsindex
2007
Eritrea hat Nordkorea
auf dem letzten Rang der Medienfreiheit abgelöst. Dies geht aus dem
Index of Press Freedom 2007 hervor, den Reporter ohne Grenzen in Zusammenarbeit
mit 15 anderen Medienrechtsorganisation und einigen 100 Medienschaffenden
erstellt hat. In die Bewertung gingen sowohl die Gesetzeslage und politische
Entscheidungen als auch individuelle Schicksale von Medienleuten ein. Letzteres
bedeutet, dass beispielsweise Morde oder Beugehaft deutliche Abwertungen
zur Folge haben, die im nächsten Jahr wieder aufgeholt werden können.
Insofern ist es besonders signifikant, wenn Länder kontinuierlich
an der Spitze oder am Ende der bewerteten Staaten stehen.
Am relativ besten
bestellt um die Medienfreiheit ist es in Europa. Deutschland (20) ist nach
der Schweiz (11) und Österreich (16) das am schlechtesten platzierte
deutschsprachige Land, und dennoch nach Kanada (18) das zweitbest platzierte
Land der G8-Gruppe. Von den EU-Staaten rangieren Bulgarien (51) und Polen
(56) auf den letzten Plätzen. Die ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates
erreichten folgende Platzierung: Vereinigtes Königreich (24), Frankreich
(31), USA (48), Russland (144) und VR China (163).
Von den 20 Ländern
am Ende der Liste sind sieben aus Asien (152 Pakistan, 156 Sri Lanka, 161
Laos, 162 Vietnam, 163 China, 164 Burma, 168 Nordkorea), fünf aus
Afrika (150 Äthiopien, 153 Äquatoriaguinea, 155 Libyen, 159 Somalia,
169 Eritrea), vier aus dem Nahen Osten (Syrien, 157 Irak, 158 Palästinensergebiete
und Iran), drei GUS-Staaten (151 Belarus, 160 Usbekistan, 167 Turkmenistan)
und eines aus Amerika (165 Kuba). Als besorgniserregend sehen die Medienrechtler,
dass nicht mehr nur traditionelle Medien, sondern auch Weblogs ins Fadenkreuz
der Regierungen genommen werden. Mindesten 64 Blogger sitzen jetzt im Gefängnis,
in China allein 50 und in Vietnam 8. (RSF's 2007 Index: www.rsf.org/article.php3?id_article=24025)
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Dr. Hansjörg Biener
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