© Dr. Hj. Biener
Auslandssendungen in deutscher Sprache

Außer einheimischen Stationen bemühen sich internationale Rundfunksender um eine deutschsprachige Hörerschaft. So hat man oft das Ohr am Pulsschlag der Welt, auch wenn man nicht Englisch, Französisch oder eine andere Weltsprache spricht. Aktuelle Meldungen von Dr. Hansjörg Biener finden sich bei www.kwrs.de.
 
Europa
Albanien R. Tirana
Belarus R. Belarus
Bulgarien R. Bulgarien
Deutschland BR Ismaning 6085
Deutschland CVC Jülich
Deutschland Media Broadcast Nauen
Deutschland Media Broadcast Wertachtal
Deutschland Deutsche Welle
Deutschland DLR Berlin Britz 6005
Frankreich R. France Internationale
Griechenland ERA Interprogramm
Jugoslawien R. Jugoslawien
Luxemburg RTL-Radio 
Moldowa Sender der abtrünnigen Republik Pridnestrowje
Österreich Radio Österreich 1 International 
Polen R. Polonia
Rumänien R. Rumänien International
Russland Stimme Russlands
Slowakische Republik R. Slowakei International
Slowenien Radio Televizija Slovenija
Tschechische Republik R. Prag
Ukraine R. Ukraine International
Vatikan R. Vatikan
unvergessen
Belgien: R. Vlaanderen Internationaal 1986-2005
Estland: R. Tallinn 1992-1997 
Finnland: Yleisradio 1985-2002
Italien RAI-International -2007 
Lettland: Radio Riga 1991-1999 
Malta: Voice of the Mediterranean 1995- 
Portugal: R. Portugal
Schweiz: Schweizer R. International +2004 
Rundfunkdienst des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz +1995 
Schweden R. Schweden International +2008 
Spanien: Radio Exterior de Espana +2005 
Ungarn R. Budapest +2007 
Vereinigtes Königreich: BBC London 1938-1999 
Übersee
Ägypten R. Kairo 
Argentinien R. Argentina al Exterior
Armenien R. Armenien
Republik China R. Taiwan International
VR China China Radio International
Ecuador Radio HCJB Quito (religiöser Sender)
Indonesien Stimme Indonesiens
Link zur Stimme der Islamischen Republik IranIran Stimme der Islamischen Republik Iran
DVR Korea  Stimme Koreas
Rep. Korea (Süd) R. Korea International
Syrien R. Damaskus 
Thailand R. Thailand
Türkei Stimme der Türkei
USA Family Radio (religiöser Sender)
Vietnam Stimme Vietnams
unvergessen
Afghanistan: Radio Kabul
Australien: Radio Australia
Brasilien: RadioBras -1999 
Costa Rica: Radio for Peace International
Georgien: R. Georgien 1991-2005 
Irak: Radio Baghdad / R. Irak International +2003 
Kanada: Radio Canada International -1991 
Kasachstan: Radio Kasachstan +1997 
Japan: Radio Japan 1954-2007 
Nigeria: Stimme Nigerias
Südafrika: Radio RSA -1990 
USA: Voice of America -1993 
Usbekistan: R. Taschkent International 1994-2006 

religiöse Auslandssendungen in deutscher Sprache
 
Luxemburg
Sendungen auf der Mittelwelle Luxemburg 1440 kHz  (Stand Januar 2010)
05.15 Uhr Mo-Fr Mw. Werner Heukelbach, Interner Link zur Stimme des Trostes des Missionshauses ArcheSa Stimme des Trostes Schweiz,
05.30 Uhr Mo-Fr Mw. Freundesdienst Schweiz
05.45 Uhr Sa Mw. Werner Heukelbach
06.00 Uhr So Mw. Werner Heukelbach
07.00 Uhr So Mw. Freundesdienst Schweiz
07.15 Uhr So Mw. Werner Heukelbach
19.15 Uhr Di Evangelische Missionsgemeinden, 14tägig am Sa ungerade Wochen Interner Link zur Stimme des Trostes des Missionshauses ArcheStimme des Trostes
19.30 Uhr Mw. Freundesdienst Schweiz
19.45 Uhr Mw. Werner Heukelbach
Digitalsendungen auf Mittel- und Kurzwelle
05.00 Uhr 1440 So Mw. Werner Heukelbach
05.15 Uhr 1440 So Mw. Freundesdienst Schweiz
05.30 Uhr 1440 So Mw. Werner Heukelbach
09.15 Uhr 6095 Mw. Werner Heukelbach
09.30 Uhr 6095 Mw. Freundesdienst Schweiz
18.15 Uhr 6095 Mw. Werner Heukelbach
18.30 Uhr 6095 Mw. Freundesdienst Schweiz

Seit 2009 werden die religiösen Sendungen neu über ein Internetstream bei www.rtl1440.com und www.rtl1440.lu simultan zur terrestrischen Sendung ausgesendet. Außerdem gibt es einen zusätzlichen Satellitenkanal des digitalen Astra TP97 mit dem
Namen RTL1440 benutzt wird.
Literaturhinweis: Biener, Hansjörg: Religion an den Rändern einer Werbewelle: Rundfunkmission über Radio Luxemburg, in: Materialdienst der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen 67,2004,8 (August 2004), S. 293-300.

weiteres Ausland
Ecuador Radio HCJB Quito
USA Family Radio
Vatikan Radio Vatikan

Religiösen Sendungen hört man oft die Herkunft nicht an. Noch mehr als bei der Morgenfeier oder Andacht im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gilt das, wenn religiöse Anbieter Sendezeit kaufen oder eigene Sender und Programme aufbauen. Nicht jeder katholische Anbieter ist auch die Stimme der römisch-katholischen Amtskirche. Noch weniger gilt bei protestantischen Radio- und Fernsehsendungen, dass sie mit einer traditionellen evangelischen Volks- oder Freikirche verbunden sind.
Wer regelmäßig über die internationale religiöse Rundfunkszene informiert sein will, kann auf 
»Medien aktuell: Kirche im Rundfunk« zugreifen. Die Zeitschrift erscheint seit 1984 als Fachzeitschrift für alle, die sich für das weite Feld von »Religion und Rundfunk« interessieren. Die Verbreitung von Informationen aus dem ganzen Spektrum religiöser Rundfunkarbeit soll ein fundiertes eigenes Urteil ermöglichen.

Weitere Senderportraits:
Radiosender für Frieden, Menschenrechte und Demokratie
Englischsprachige Portraits von UN- und anderen humanitären Radioprojekten finden sich auf der von Dr. Hansjörg Biener im Rahmen seiner Berufstätigkeit für die Ständige Kommission für Friedenserziehung (WCRP) betreuten peace radio website: "Schon lange kennt die DX-community das Phänomen der Untergrundsender und hat sich dafür ausgezeichnete Informationsquellen geschaffen. Hass-Funk hat in den letzten Jahren bei mehreren humanitären Katastrophen eine wichtige Rolle gespielt. Die neue website soll den Akzent ein bisschen verschieben. Es soll nicht nur um Untergrundsender gehen als eher um Sender, die sich für Frieden, Demokratie und Menschenrechte einsetzen." Da der Begriff der Untergrundsender im Moment an Klarheit verliert, bemüht sich die peace radio-Homepage um eine klare Definition der Sender und Programme, die dort vorgestellt werden. Als Friedenssender soll dort gelten, wer sich an journalistische Standards für die Berichterstattung hält, humanitäre Zwecke verfolgt und von bekannten und anerkannten Nichtregierungsorganisationen finanziert wird. Die Artikel in Englisch findet man unter www.evrel.ewf.uni-erlangen.de/pesc/PESC-peaceradio.html.

Weltpressefreiheitsindex 2007
Eritrea hat Nordkorea auf dem letzten Rang der Medienfreiheit abgelöst. Dies geht aus dem Index of Press Freedom 2007 hervor, den Reporter ohne Grenzen in Zusammenarbeit mit 15 anderen Medienrechtsorganisation und einigen 100 Medienschaffenden erstellt hat. In die Bewertung gingen sowohl die Gesetzeslage und politische Entscheidungen als auch individuelle Schicksale von Medienleuten ein. Letzteres bedeutet, dass beispielsweise Morde oder Beugehaft deutliche Abwertungen zur Folge haben, die im nächsten Jahr wieder aufgeholt werden können. Insofern ist es besonders signifikant, wenn Länder kontinuierlich an der Spitze oder am Ende der bewerteten Staaten stehen.
Am relativ besten bestellt um die Medienfreiheit ist es in Europa. Deutschland (20) ist nach der Schweiz (11) und Österreich (16) das am schlechtesten platzierte deutschsprachige Land, und dennoch nach Kanada (18) das zweitbest platzierte Land der G8-Gruppe. Von den EU-Staaten rangieren Bulgarien (51) und Polen (56) auf den letzten Plätzen. Die ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates erreichten folgende Platzierung: Vereinigtes Königreich (24), Frankreich (31), USA (48), Russland (144) und VR China (163).
Von den 20 Ländern am Ende der Liste sind sieben aus Asien (152 Pakistan, 156 Sri Lanka, 161 Laos, 162 Vietnam, 163 China, 164 Burma, 168 Nordkorea), fünf aus Afrika (150 Äthiopien, 153 Äquatoriaguinea, 155 Libyen, 159 Somalia, 169 Eritrea), vier aus dem Nahen Osten (Syrien, 157 Irak, 158 Palästinensergebiete und Iran), drei GUS-Staaten (151 Belarus, 160 Usbekistan, 167 Turkmenistan) und eines aus Amerika (165 Kuba). Als besorgniserregend sehen die Medienrechtler, dass nicht mehr nur traditionelle Medien, sondern auch Weblogs ins Fadenkreuz der Regierungen genommen werden. Mindesten 64 Blogger sitzen jetzt im Gefängnis, in China allein 50 und in Vietnam 8. (RSF's 2007 Index: www.rsf.org/article.php3?id_article=24025)
 
© Dr. Hansjörg Biener
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